Vereinsgeschichte

Modernisierung

Im November 2002 wurde das Kolpingblasorchester als „eingetragener Verein“ beim Amtsgericht Kaiserslautern gemeldet. Von nun an konnten Fördermitglieder gewonnen werden und ein finanzieller Topf als Basis zur Finanzierung der Jugendausbildung entstehen. Mit Frank Wißmann als Dirigent wurde zum 1. März 2002 das erste Jugendorchester in der 90-jährigen Geschichte des Kolpingblasorchesters ins Leben gerufen. Es setzte sich zunächst größtenteils aus den Kindern der Bläserklasse der Kurpfalz-Realschule Kaiserslautern zusammen. Seit 2003 können Kinder in der „Kolpingmusikschule“ ein Instrument erlernen und nach einem Jahr im Jugendorchester anwenden. Engagierte Instrumentalisten aus den eigenen Reihen erteilen den wöchentlichen Unterricht.Das Projekt „Bläserklasse im Musikverein“ wurde 2007 unter der Leitung von Andreas Vicinus erfolgreich gestartet. In der ersten Staffel lernten 17 Kinder ein Blasinstrument nach der Methode des Klassenmusizierens in zwei Wochenstunden Unterricht, unterstützt durch Instrumentallehrer. Jährliche Sommerfeste, Ausflüge mit den Familien der Musiker, Orchesterfreizeiten von Jugendorchester und Großem Orchester zur intensiven Vorbereitung der Frühjahrskonzerte tragen zur Festigung der Gemeinschaft bei und sind ein wichtiger Bestandteil im Vereinsleben.

ab 2000

Ende der 70er

Stetiges Wachsen

Mitte der 70er Jahre etablierte sich ein jährliches Frühjahrskonzert, an welchem nun gehobene symphonische Blasmusik gespielt wird. Das Repertoire wurde ständig erweitert, um dem Anspruch von Konzerten, Gottesdiensten, Pfarrfesten, Umzügen, Stadtfesten und Auslandsfahrten zu genügen.

Konzeptwechsel

Ende der 60er Jahre wurden die Musiker immer weniger und älter, ein neues Konzept musste her. Es wurden verstärkt jüngere Leute für die Sache gewonnen und erstmals Mädchen als Mitglieder zugelassen. Duch den Generationswechsel musste auch das Repertoire entsprechend auf neuere Literatur umgestellt werden. Auch wurde eine formal aufgebaute Vereinssstruktur aufgebaut. Es gab ab nun einen Vorsitzenden, einen musikalischen Leiter und mehrere Beisitzer.

60er + 70er Jahre

1951-1963

Führungswechsel

Nach dem Tode Fritz Schwalbachs übernahm der damalige zweite Kapellmeister Julius Schultz für kurze Zeit die Kapellenleitung. Doch durch seine Tätigkeit im Stadtrat und anderen Verplichtungen übernimmt 1963 der Krichenmusikdirektor der Pfarrei St. Maria Raimund Mattern die Kapelle.

Aller guten Dinge sind drei

Doch sowie das deutsche Volk nach Kapitulation und Kriegsende nun unter der (im Falle von Kaiserslautern) amerikanischen und französischen Besatzung weiterlebte, kam auch das Kapellendasein wieder in Gange. Am 15. September 1945 sammelten sich die Überlebenden und gründeten die Kapelle nach französischer Genehmigung zum dritten Male neu. 17 Musiker waren bereit zu musizieren.

1945

1933

Geheimkapelle

Mit dem Jahre 1933 kamen die Nationalsozialisten und Gesellenvereine (ausgenommen die Hitlerjugend) wurden verboten und das Vermögen jener Vereine sollte beschlagnamt werden. Doch vorerst wurden Beiträge heimlich bezahlt, die Instrumente des Vereins symbolisch an die Mitglieder verkauft und Vereinseigentum versteckt. Doch als 1937 die Gefahr einer gewaltsamen Kapellenauflösung durch die GeStaPo immer näher rückte, beschloss Schwalbach die Kapelle aufzulösen, was in der nächsten Probe auch geschah.

Neugründung

Am 4. Juni 1922 stellte Schwalbach am 1. Internationalen Gesellentag in Köln fest, dass viele Gesellenvereine ihre Kapellen erneuert hatten. Kurzerhand entschied er, es nochmal zu versuchen. Und siehe da, bis zum 27. Juni zählte die Kapelle 20 Mann. Man spielte bei Gottesdiensten, Umzügen und anderen Veranstaltungen, sogar außerhalb von Kaiserslautern.

1922

1913

Krieg

Aber der frische Wind hielt nicht lange: Der erste Weltkrieg riss die Kapelle auseinander. Die Wehrpflicht forderte ihre Opfer und acht Mitglieder kamen aus dem Krieg nicht zurück. Bis 1922 war es ruhig im Kapellenleben.

Gründung

Fritz Schwalbach und Peter Sprengard entscheiden beim 50-jährigen Stiftungsfest des "Katholischen Gesellenvereins Speyer", eine eigene Kapelle zu gründen. Sie kauften gebrauchte Instrumente und zahlten sie in Raten ab. Der erste öffentliche Auftritt ließ nicht lange auf sich warten: Ende 1912 fand im "Rheinischen Hof" das erste Konzert statt. Die neue, dreißig Mann starke Kapelle war geboren.

1912

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